Luxusprobleme

Herr Regenbogen und ich hatten heute einen schlimmen Streit. Den Inhalt will ich hier nichtmal so detailliert wiedergeben, da er mir fürs www dann doch ein Stück zu privat ist. Es flossen jedenfalls ordentlich Tränen und geschrien wurde auch mal. Letzteres wohl aber eher zum Abreagieren – nicht weil wir allgemein schreien, wenn wir streiten.

Ich neige sehr dazu aus einem Streit dieser Art gleich sehr harte und mit sofortiger Wirkung eintretende Konsequenzen zu ziehen. (Nur so als kleines Beispiel: Geht es ums putzen, was ich nicht genug getan habe, fange ich an in einer Art Tabula Rasa die ganze Wohnung zu schrubben und nehme mir vor ab jetzt nie wieder was zu nähen ehe alles auch schön sauber ist!) Dass dies nicht immer die sinnvollste Reaktion ist, vor allem weil es mich unglücklich macht zu denken „Dann gebe ich mein Hobby eben auf!“, liegt auf der Hand.

Für mich auch. Hinterher immer.

In diesem Wahn habe ich mir dann also heute eine Ernährungsumstellung und einen Sportplan überlegt (findige Leser kennen nun doch zumindest das Thema der Auseinandersetzung…), sauunglücklich war ich trotzdem, schließlich handelt es sich leider nicht um etwas wie Sauberkeit, die recht schnell zu erlangen ist, wenn man nur genügend schrubbt.

Vorhin kam dann meine liebe Nachbarin vorbei, die morgen verreisen möchte und wir plauderten kurz. Gepäck und dessen Gewichtsbegrenzung, der Schnupfen der Mädchen und was man vor einer Reise doch noch so alles zu tun hat… Dann erzählte sie, dass ein langjähriger Freund sie anrief und ihr erzählte, er hätte Lungenkrebs. Es steht nicht gut um ihn. Schlimm und irgendwie auch doof, dass sie das jetzt so kurz vor ihrem Urlaub den sie doch gern genießen will erfährt… Nicht dass sie es nicht wissen wollte – ich weiß was sie meint. Da liegt man dann ich der Sonne und muss nachher nur daran denken…

fuernadja

Bei mir hat, das was mir die liebe Nachbarin (braucht sie auch einen Namen??) erzählte vor allem eines getan: Alles wieder in seine ordentlichen Verhältnismäßigkeiten gerückt. Klar ist es blöd, dass Merle noch nicht genug Kleider in der jetzigen Größe hat, falls sie zu oft spuckt, klar wollte ich gern noch ein Shirt für mich nähen und nochmal klar wäre es ganz nett, ich sähe wieder aus wie vor diesen zwei Schwangerschaften. Aber wirklich wichtig sind all diese Dinge nicht. So. Das musste jetzt mal gesagt werden 😉

Ich verabschiede mich mit diesen Worten schonmal vorab in den Urlaub.
Wir werden über drei Wochen weg sein, die Sonne und das Meer, sowie den Tierpark und Besuche bei meiner Omi genießen. Ich habe vor euch ab und an ein paar der viele Stücke, die hier für Lotta entstanden sind zu zeigen. Auch von unseren Reiseerfahrungen mit den zwei Damen mag ich gern berichten. Da ich allerdings noch nicht weiß, wie es mit dem Internet tatsächlich laufen wird, verspreche ich jetzt mal nix und bitte euch, euch nicht zu wundern, solltet ihr eine Weile nix von uns hören 😉

Liebste Grüße,
eure  Melly Regenbogen

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